Alles über vollmineralische Dämmstoffe



Vollmineralisches Wärmeverbundsystem

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Ein vollmineralisches Wärmedämmverbundsystem: A = mineralischer Klebemörtel B = Mineralwolledämmplatten und Dübel C = mineralischer Armierungsputz D = Glasfaserarmierung E = mineralischer Edelputz als Oberputz





Hausdämmung und Brandschutz - ein heißes Thema

Berlin (SP) Etwa 80 Prozent der Energie wird in Privatwohnungen verbraucht - dort lässt sich noch viel einsparen. Beispielsweise durch eine Dämmung der Außenwand. Doch aufgepasst: Längst warnen Brandschutzexperten vor allzu leichtsinniger Auswahl des Dämmmaterials. Der Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. in Berlin wirbt für vollmineralische Dämmstoffe und betont neben der Dämmwirkung (Schall und Wärme) besonders den Brandschutz.

Medienberichte haben das Thema Brandschutz von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) thematisiert. Die höchste Baustoffklasse A 1 nach DIN 4102 (nicht brennbar) lasse sich mit einer Kombination aus Mineralwolle und mineralischem Putz problemlos erreichen, so der Fachverband. Weitere Pluspunkte sammelt ein vollmineralisches WDVS in Sachen Schallschutz. Mineralwolle und mineralischer Edelputz dämpfen aufgrund ihrer Materialstruktur störenden Lärm von draußen hervorragend und tragen so zu mehr Wohnqualität bei. Mineralwolle und mineralische Putze bestehen nahezu ausschließlich aus natürlichen heimischen Rohstoffen, die bei ihrer Produktion nur geringe Emissionen verursachen und sie sind vollständig recycelbar.

Ein vollmineralisches WDVS setzt sich aus folgenden Teilen zusammen: Auf das Mauerwerk oder bei Bestandsgebäuden den alten Putz wird ein mineralischer Klebemörtel aufgetragen und damit Mineralwolledämmplatten fugendicht befestigt. Spezielle Dübel bringen zusätzlichen Halt. Über den Mineralwolledämmplatten bringt der Fachmann einen mineralischen Armierungsputz mit eingelegter Glasfaserarmierung auf, als Oberputz kommt ein sehr widerstandsfähiger mineralischer Edelputz zum Einsatz. Bei diesem System kommen alle Vorzüge der vollmineralischen Bauweise zum Tragen. Denn mit mineralischen Dämmsystemen werden die Wände trotz einer hohen Dämmwirkung nicht versiegelt.

Wird als Dämmstoff Mineralwolle eingesetzt, so wird die Diffusionsoffenheit der Wand überhaupt nicht beeinträchtigt, denn Mineralwolle dämmt zwar hervorragend, hat aber den gleichen Diffusionswiderstand wie Luft. Der aufgebrachte mineralische Putz schützt Wärmedämmung und Mauerwerk gegen Wind und Wetter, kann aber gleichzeitig Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben. Feuchtigkeit auf den Wänden wäre wiederum ein idealer Nährboden für Schimmel und Algen. "Ein vollmineralisch aufgebautes WDVS zeichnet sich durch eine extrem lange Haltbarkeit und Witterungsbeständigkeit aus", so der Fachverband.

Alles Wissenswerte rund um das Dämmen mit Mineralwolle finden Bauherren und Modernisierer auf dem Ratgeberportal www.der-daemmstoff.de. Dort kann auch ein Energieberater vor Ort gesucht werden.







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