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Wirtschaft reagiert erleichtert auf Aufhebung einer wochenlangen Haushaltssperre
Berlin (SPt) Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) begrüßt, dass ab sofort wieder Fördermittel für den Einbau von Solarheizungen zur Verfügung stehen. Der Haushaltsausschuss im Bundestag hatte eine im April dieses Jahres verhängte Sperre von Fördermitteln in Höhe von 115 Millionen Euro aufgehoben. Diese hatte dazu geführt, dass der Fördertopf für Solarwärmeanlagen bereits Anfang Mai dieses Jahres erschöpft und die Nachfrage für Solarheizungen eingebrochen war. Erst in den vergangenen Tagen hatte das Finanzministerium auf Druck der Öffentlichkeit und aller Fraktionen im Bundestag seinen Widerstand aufgegeben und den Weg für die Wiederaufnahme der Förderung frei gemacht. Ab 12. Juli 2010 können beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wieder Anträge gestellt werden.
"Die Aufhebung der Fördersperre kam in letzter Minute. Ein weiteres Ausbleiben der Fördergelder hätte viele Unternehmen in die Insolvenz getrieben", so BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig. Er kritisiert, dass in den vergangenen Monaten große Kollateralschäden in der Solarthermie-Branche in Kauf genommen wurden. Nun könnten Branche und Verbraucher endlich aufatmen. Die Heizungsmodernisierung mit Hilfe von Solarheizungen werde ab sofort vom Bundesamt für Wirtschaft wieder finanziell gefördert. "Diese Möglichkeit sollte jetzt von allen Gebäudeeigentümern genutzt werden, die noch nicht die Kraft der Sonne für die Heizungsunterstützung nutzen", so Körnig. Nach Angaben des BSW-Solar nutzen bereits rund 3 Millionen Bundesbürger Solarwärme für die Erwärmung ihres Eigenheimes oder von Brauchwasser.
Allein mit den aktuell zur Verfügung stehenden Mitteln des Marktanreizprogramms sind nach Ansicht des BSW-Solar die Ausbauziele für Erneuerbare Energien allerdings außer Reichweite. "Wenn die Bundesregierung den Anteil der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt bis 2020 verdoppeln möchte, muss sie auch die viel zu niedrige Modernisierungsrate der Heizungen im Gebäudebestand verdoppeln", erklärte Körnig. Höhere Anforderungen an die Energie-Effizienz für Heizungsanlagen und die verpflichtende Nutzung von Erneuerbaren Energien auch im Gebäudebestand seien mögliche Ansätze. Kluge Industrie- und Umweltpolitik könne das gesellschaftlich gewünschte Ziel aber auch über langfristige, verlässliche und von der jeweiligen Haushaltslage unabhängige Förderprogramme erreichen. Körnig: "Mit dem Stop and Go bei der Förderung von Erneuerbaren Energien muss endlich Schluss sein. Die Kontinuität der staatlichen Förderung und der politischen Rahmenbedingungen muss jetzt oberste Priorität haben, um die Existenz der mittelständisch geprägten Solarthermie-Branche mit ihren rund 20.000 Arbeitsplätzen zu sichern und das Investitionsklima wieder aufzuhellen. Die Umstellung der Wärmeversorgung auf Erneuerbare Energien sollte zudem einen hohen Stellenwert im Energiekonzept der Bundesregierung erhalten."
Praxistipps und händlerunabhängige Beratung gibt es unter www.solarfoerderung.de
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Die Radikale Kürzung der Solarförderung gefährdet Ausbaupfad der Erneuerbaren Energien im Stromsektor
Berlin (SP) Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) weist den heutigen (21.1.2010) Vorschlag aus dem Bundesumweltministerium, die Vergütung für Strom aus Fotovoltaikanlagen bereits im April zusätzlich um 15 Prozent abzusenken, als völlig überzogen zurück. Damit würde die Vergütung für Solarstrom mit der bereits zu Jahresbeginn erfolgten Kürzung um rund 10 Prozent und der für Anfang 2011 festgelegten Kürzung um weitere 9 Prozent innerhalb von nur 13 Kalendermonaten mindestens um ein Drittel reduziert. Das sei für die Solarwirtschaft nicht verkraftbar. Ein wichtiger Pfeiler im Gebäude der Erneuerbaren Energien würde massiv beschädigt und deren Ausbaupfad im Stromsektor insgesamt in Frage gestellt.
"Die jetzt vorgeschlagenen Kürzungen bedrohen die deutsche Solarindustrie in ihren Grundfesten und damit den Aufbruch ins Regenerativzeitalter. Wenn der Bundesumweltminister seine ambitionierten Vorsätze umsetzen und die Energieversorgung in Deutschland bis 2050 fast vollständig auf Erneuerbare Energien umstellen will, muss er für verlässliche Förderbedingungen sorgen, statt Verunsicherung bei Investoren zu schüren. Dazu gehört eine maßvolle Anpassung der Vergütung, wie sie die Branche angeboten hat", erklärt Schütz.
Nach der BEE-Prognose können die Erneuerbaren Energien 2020 bereits fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs decken. Solarstrom wird bei einer installierten Leistung von 40 Gigawatt dazu einen Anteil von rund 7 Prozent beitragen. Gleichzeitig sinken die Kosten für die Förderung der Erneuerbaren Energien insgesamt, die über die EEG-Umlage von den Verbrauchern getragen werden, schon ab Mitte des Jahrzehnts kontinuierlich.
Schütz: "Nur wenn wir jetzt vorsorgen und in die Erneuerbaren investieren, können wir dauerhaft eine bezahlbare und klimaschonende Energieversorgung gewährleisten. Davon profitieren am Ende Verbraucher, Umwelt und der Standort Deutschland gleichermaßen. Wir fordern daher auch weiterhin Vorrang und Investitionssicherheit für die aufstrebende Branche der Erneuerbaren Energien."
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Berlin (SP) Zum 1. Oktober 2009 tritt die neue Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV 2009) in Kraft. Nochmals werden die Anforderungen an die Modernisierung von Altbauten verschärft. So müssen nun beim Dämmen der Gebäudehülle oder Austausch der Fenster Hausbesitzer darauf achten, dass die verwendeten Bauteile einen 30 Prozent besseren energetischen Wert erreichen als bisher gefordert. Bis Ende 2011 muss die oberste begehbare Geschossdecke oder das Dach darüber eine Wärmedämmung erhalten. Für viele Hausbesitzer steigt mit den neuen Anforderungen auch der Beratungsbedarf. Das Informationsportal www.Energie-Fachberater.de informiert Modernisierer zu den wichtigsten Änderungen der EnEV 2009, gibt hilfreiche Modernisierungstipps und zeigt Fördermöglichkeiten für die energetische Gebäudesanierung auf. Bundesweit stehen über 1.500 Energie-Fachberater für ein kostenloses, unverbindliches Erstgespräch bereit.
Praxisgerechte Hilfestellung und einen ersten Überblick über die einzelnen Modernisierungsmaßnahmen vom Keller bis zum Dach gibt die Broschüre "Energie sparen – Umwelt schonen", die auf www.Energie-Fachberater.de im Broschüren-Center kostenlos bestellt werden kann. Modernisierer erfahren, welch hohes Energieeinsparpotenzial hinter den einzelnen Maßnahmen steckt und wie sich das auf die Energiekosten sowie den Wohnkomfort auswirkt. Welche Möglichkeiten es gibt, ein Dach zu dämmen, wie eine Fassadendämmung mit Wärmedämm-Verbundsystem aussieht oder wie man mit einer Kellerdeckendämmung für "warme Füße" im Winter sorgen kann, erklärt die 16-seitige Broschüre übersichtlich, kompakt und einfach.
Energie-Fachberater informieren neutral
Bei der Entscheidung für die geeigneten Modernisierungsmaßnahmen, der Auswahl der passenden Produkte oder Systeme und der konkreten Umsetzung sind die "Energie-Fachberater im Baustoff-Fachhandel" gefragte Gesprächspartner. Sie stehen Hausbesitzern mit Rat und Tat zur Seite und beraten vor Ort neutral und kompetent. Die Erstberatung ist sogar kostenlos. Die bundesweite Suchfunktion auf www.Energie-Fachberater.de ermöglicht den Modernisierern aus mehr als 1.500 geprüften Energie-Fachberatern einen auch ganz in ihrer Nähe zu finden. Zusätzlich können über ein Beratungsformular konkrete Anliegen geschildert oder Beratungswünsche angegeben werden.
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Baden-Baden (SP) Mit Inkrafttreten der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) am 1. Oktober 2009 gelten für Bauherren neue Richtlinien und verschärfte Anforderungen an die energetische Qualität von Neubauten. Im Vergleich zur noch gültigen EnEV 2007 soll der Energiebedarf für Heizung und Warmwasser in Wohngebäuden nochmals um durchschnittlich 30 Prozent sinken. Die verwendete Wärmedämmung der Gebäudehülle muss um durchschnittlich 15 Prozent effizienter sein als bisher. Für Bauherren, die sich einen Überblick über die neuen Regelungen verschaffen wollen, gibt es auf www.aktion-pro-eigenheim.de alle wichtigen Informationen auf einen Blick.
Das Ratgeberportal fasst alle Neuerungen für Häuslebauer übersichtlich, kompakt und verständlich zusammen. Dafür hat die Startseite einen neuen Aufbau erhalten, der eine schnelle und bequeme Nutzerführung ermöglicht und zudem die Interessierten mit wenigen Klicks zu den Inhalten führt, die sie suchen.
Top-Themen für den Hausbau gleich auf der Startseite Die Serviceangebote sowie das umfassende Expertenwissen der beiden exklusiven Online-Ratgeber "Hausbau" und "Baufinanzierung" finden Bauherren künftig gleich auf der Startseite. Wichtige Schlagworte des Hausbaus, wie Planung/Vorbereitung, Rohbau/Dach/Fassade oder Innenausbau verlinken direkt in die jeweiligen Rubriken. Über den Ratgeber Baufinanzierung kann direkt auf die Rubriken Kaufen, Bauen, Modernisieren und Umschulden zugegriffen werden. Damit ist das ausführliche Informationsangebot künftig auf "einen Klick" verfügbar.
Infos: www.aktion-pro-eigenheim.de
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Rhein/Main (SP) Für Brennholz/Kaminholz aus dem Hofheimer Stadtwald gibt es im Rathaus Holzlesescheine. Der erste Ausgabetermin war am Dienstag, 8. September 2009, von 16 bis 17 Uhr.
Danach gibt es Lesescheine an jedem zweiten und vierten Dienstag im Monat, ebenfalls von 16 bis 17 Uhr. Diese Zeiten gelten bis einschließlich April 2010.
Der Preis für einen Holzleseschein, der Selbstwerber zum Sammeln von einem Raummeter Leseholz berechtigt, beträgt 20 Euro und muss bar bezahlt werden.
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Düsseldorf (SP) Steigende Preise und gesetzliche Vorschriften lassen Hausbesitzer über Energiesparmaßnahmen nachdenken. Allein durch schlecht gedämmte Dächer, Außenwände, Kellerdecken und Fenster entweichen 70 Prozent der Heizenergie. Deswegen ist eine Dämmung die Modernisierungsmaßnahme mit dem größten Einsparpotenzial. Eine optimale Wirkung erreicht man jedoch nur mit hochwertigen Dämmstoffen. Über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Mineralwolle informiert das neue Ratgeberportal www.der-daemmstoff.de des Fachverbandes Mineralwolleindustrie.
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Ratingen (SP) Im Gartenfachmarkt Fleermann in Ratingen-Lintorf (Kreis Mettmann / NRW / Deutschland) gibt es einen neuen Technik-Service: Motoren Missing aus Meerbusch ist mit einer hochmodernen Werkstatt eingezogen. Ersatzteil-Computer und neuartige Schleifmaschinen helfen Markus Gottschaldt und Marian Lamparsiak bei Reparatur und Wartung unter anderem von Rasenmähern, Heckenscheren und Motorsägen. Motorrrad-Fans werden staunen: Rasenmäher und andere Geräte werden auf komfortablen Bike-Arbeitsbühnen gewartet. Prunkstück ist ein vollautomatisches Kettensägenschleifgerät. Für alle anderen scharfen Sachen gibt es einen eigenen schalldichten Schleifraum. Infos: www.fleermann.de, Fon +49 / 21 02 / 9 3 21 25.
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Berlin (SP) Neue Fakten vom Deutschen Wetterdienst: Der Klimawandel hat sich beschleunigt. Mehr bei www.kaminholzratgeber.de unter News, Klimawandel.
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Ratingen-Homberg (SP) Mit einer neuartigen und schonenden Technik lassen die Stadtwerke Ratingen aus ihren Wäldern rund um die Brunnen das Brennholz herausholen. Forstmeister Frank Spürkel und sein Mitarbeiter Philipp Visschers präsentierten die eigens für diesen Auftrag angeschaffte Maschine, den Rückezug. Das Trinkwassergewinnungsgebiet ist schwieriges Gelände, der Waldboden meist nass und sehr empfindlich. So wenig Schaden wie möglich beim Fällen und Rücken anrichten, lautete die Aufgabe. Zugmaschine und Rungenwagen, die Spürkel in Finnland kaufte, fahren im Gegensatz zu Kettenfahrzeugen auf breiten Bändern. Außerdem sorgt eine spezielle Steuerung für sanfte Kurvenfahrten. Trotz eines Gewichtes von sieben Tonnen (beladen) sei der Bodendruck geringer als bei einem 90 Kilogramm schweren Mann, rechnete Spürkel vor. Infos: www.derbaumspezialist.de
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Heiligenhaus (SP) Bei Baumfällarbeiten wurde ein Rollerfahrer tödlich verletzt. Mehr auf der Seite "Unfälle mit der Kettensäge" bei www.kaminholzratgeber.de
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Mönchengladbach/NRW (SP) In höchste Lebensgefahr hat sich am vergangenen Freitagabend, 24. April 2009, ein Ehepaar in Mönchengladbach-Windberg gebracht. Sie fällten nahe einer Oberleitung einen Kirschbaum. Mehr auf der Seite "Unfälle mit der Kettensäge" bei www.kaminholzratgeber.de
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Hannover (SP) Fossile Energiequellen wie Gas, Öl und Kohle neigen sich dem Ende zu. Eine Alternative zu Solarzellen, Windkrafträdern und Co. könnte in Nischen Pflanzenkohle werden, die die energetischen Eigenschaften von Braunkohle hat. Zwei Projekte der sogenannten Inkohlung werden am Gemeinschaftsstand der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) auf der Hannover Messe vorgestellt. Vom 20. bis 24. April in Halle 002/Stand D62 präsentiert die DBU insgesamt neun innovative Projekte, die sich durch Klimaschutz und wirkungsvollen Energieeinsatz in industriellen Prozessen auszeichnen.
Die hessische Firma Willi Schlitt entwickelt eine Pflanzenkohle, die am Ende die energetischen Eigenschaften von Braunkohle haben soll und zu Briketts gepresst werden kann. In einem Kessel wird unter starkem Druck und hohen Temperaturen aus einem Brei von Pflanzenreststoffen wie Grünschnitt oder Stroh "grüne" Kohle produziert (Hydrothermale Carbonisierung, HTC, oder Inkohlung). Und das in wenigen Stunden. "Innerhalb kurzer Zeit wird ein Energieträger hergestellt, dessen Entstehung in der Natur eigentlich 50.000 bis 50 Millionen Jahre dauert", sagt Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der DBU. Die "grüne" Kohle habe mehrere Vorteile, so Brickwedde. "Überflüssiger Biomüll findet Verwendung, gleichzeitig wird eine Kohle produziert, die weniger umweltschädliche Stoffe enthält und Ressourcen schont." Das Projekt, an dessen Ende die wirtschaftliche Umsetzung stehen soll, fördert die DBU mit rund 404.000 Euro.
"Wir können anderthalb Tonnen Biomasse am Tag verarbeiten", sagt Rainer Schlitt, Geschäftsführer der Willi Schlitt GmbH. Automatisch werde die Anlage mit Biomasse beschickt und später auch die Kohle entnommen und aufbereitet. Nahezu der gesamte in der rohen Biomasse enthaltene Kohlenstoff sei später auch in der Pflanzenkohle enthalten. Brickwedde: "Schadstoffe könnten am Ende in der Kohle weniger enthalten sein. Das verringert die Luftbelastung."
Ob auch aus Abfällen der Bio-Tonne Naturkohle hergestellt werden kann, wird in einer Machbarkeitsstudie der Hochschule Ostwestfalen-Lippe untersucht. Die Wissenschaftler hätten gezeigt, dass gerade wässrige organische Abfälle wie aus der Biotonne sehr gut für die Inkohlung geeignet seien, so Brickwedde.
Als alleiniger Förderer unterstützt Europas größte Umweltstiftung Projekte zur Herstellung alternativer Brennstoffe aus Biomasse mit der Inkohlung. "Somit eröffnet sich ein interessante umweltfreundliche Verwertungsmöglichkeit bisher nicht genutzter Bioabfälle und landwirtschaftlicher Reststoffe in der energetischen und stofflichen Nutzung", sagt Brickwedde. Weitere Projektpartner am DBU-Stand auf der Hannover Messe sind Airmatic (Hemer), Bauer Anlagen (Weißbach), Mirroxx/PSE (Freiburg), PYTEC (Lüneburg), vibro-tec (Unna), die Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Pentagal-Chemie und Maschinenbau (Bochum). Eine aktuelle Sonderveröffentlichung der DBU ist auf www.dbu.de/publikationen kostenlos erhältlich.
Infos auch unter: www.grenol.de
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Düsseldorf (SP) Wer über eine neue Heizung oder einen Ofen nachdenkt, kann sich in zwei aktualisierten Broschüren der Aktion Holzpellets der EnergieAgentur.NRW über den zukunftsfähigen Brennstoff Holzpellets und die passende Anlagentechnik informieren.
Die Broschüre "Holzpellets - Der Brennstoff der Zukunft" liefert Tipps und beantwortet Fragen rund um Rohstoff, Technik, aktuelle Förderbedingungen und Wirtschaftlichkeit. Im "Marktführer Holzpellets NRW 2009" stellen 165 Kampagnenpartner aus Nordrhein-Westfalen, wie Installationsfachbetriebe, Kesselhersteller, Pelletproduzenten und Lieferanten, ihre Leistungen vor. So enthält der Marktführer für jedes Anliegen rund um das Thema Heizen mit Holzpellets kompetente Ansprechpartner.
"Vor dem Hintergrund der Verfügbarkeit von Brennstoffen und dem Ziel der Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern gewinnt die Wärmerzeugung aus nachwachsenden und heimisch verfügbaren Brennstoffen noch mehr an Bedeutung", so NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg. Hinzu kommt, dass dieser dynamische Wachstumsmarkt besonders den kleinen und mittelständischen NRW-Unternehmen große Chancen bietet. In NRW zeigen die mittlerweile mehr als 10.000 installierten Pelletheizungen das starke Interesse an der komfortablen, wirtschaftlichen und ökologischen Heiztechnik.
Die beiden kostenfreien Informationsbroschüren als Dateien auch im Internet verfügbar: http://www.aktion-holzpellets.de.
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Berlin (SP) Der erfolgreiche Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland leistet schon heute einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz. Dies betonen das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und das Bundesumweltministerium (BMU) in aktuellen Stellungnahmen. Sie entkräften damit den Vorwurf, der Klimaschutzeffekt der Erneuerbaren Energien werde durch den europaweiten Emissionshandel aufgehoben.
„Die Einschätzung von DIW und BMU deckt sich mit unseren Berechnungen“, sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Fakt ist: Jede Kilowattstunde Strom aus Wind, Wasser, Bio- und Sonnenenergie oder Erdwärme schützt das Klima, denn sie ersetzt eine Kilowattstunde aus dem fossil-atomaren Energiemix“, so Mayer. Dies werde deutlich, wenn man die energiebedingten CO2-Emissionen mit dem Wachstum der Erneuerbaren Energien in Bezug setze.
Der CO2-senkende Effekt der Erneuerbaren Energien fließt zu jeder Handelsperiode in die Festsetzung der Zahl verfügbarer CO2-Zertifikate ein. „Damit wird die Förderung regenerativer Energien zu einem unentbehrlichen Klimaschutzinstrument und der Emissionshandel erst wirkungsvoll“, betont Jörg Mayer.
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bildet die wirtschaftliche Grundlage für die verschiedenen Technologien. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass die Kosten durch Lerneffekte bei Herstellung und Betrieb der Anlagen stetig sinken. „Das EEG beschleunigt damit den Umbau des Kraftwerksparks hin zu einer nachhaltigen Stromversorgung. Dieser ist notwendig für das Erreichen der Klimaschutzziele, würde aber ohne EEG erst mit erheblicher Verzögerung in Gang kommen“, resümiert Mayer.
Der durch das EEG bewirkte Ausbau der Erneuerbaren Energien dient indes nicht nur dem Klimaschutz, sondern verringert auch die Abhängigkeit von fossilen und atomaren Energieträgern und sorgt für Innovation und Wertschöpfung in Deutschland. Erneuerbare-Energien-Anlagen „made in Germany“ werden weltweit exportiert und eingesetzt. So vermeiden sie CO2-Emissionen auch in Ländern, die keinen verbindlichen Klimaschutzzielen unterliegen und keinen Emissionshandel eingeführt haben.
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Berlin (SP) Mit teilweise unrichtigen Argumenten werden nach Angaben des deutschen Pelletinstitutes Holzpelletheizungen in verschiedenen Medien derzeit in ein schlechtes Licht gerückt. So wurde die Pelletherstellung unter anderem mit einer nicht fachgerechten Forstwirtschaft und Praktiken wie Wurzelrodung in Verbindung gebracht. "Heizen mit Pellets bedeutet keine Gefahr für den Wald", widerspricht das Institut.
O-Ton Pressemitteilung: Der für die Pelleterzeugung benötigte Rohstoff stellt gegenüber den sonstigen energetischen Verwendungszwecken von Holz in Deutschland den mit Abstand kleinsten Anteil dar: Von den 2007 in Deutschland zur Holzenergie verbrauchten rund 52 Mio. m3 Holz sind nur 1 Mio. m3 den Pellets zuzuordnen und rund 23 Mio. m3 dem privaten Hausbrand (Stückholz, Hackschnitzel, Briketts, ...) sowie 27 Mio. m3 den Heizkraftwerken (Hackschnitzel, Holzreste). Das belegt die Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf die aktuelle Kleine Anfrage 16/11834 (zum Herunterladen unter http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/118/1611834.pdf )."
Weiter heißt es: "Die in den Sägewerken anfallenden Späne und Hackschnitzel sind in Deutschland (auf der Basis einer nicht außerordentlich hohen Rundholznutzung von 70 Mio. m3) in so großen Mengen verfügbar (geschätzt 15 Mio. t), dass die heutige Anzahl an Pelletfeuerungen (100.000 Stück mit einem Verbrauch von 5 t/a) bei einer Verfügbarkeit von nur einem Drittel dieser Sägerestholzgrundlage sogar verzehnfacht werden könnte.
- Waldrestholzbestandteile, die zur Nährstoffversorgung des Waldbodens besser im Wald verblieben, wie Wurzeln, Kronen- oder Astmaterial, werden schon aus qualitativen Gründen nicht zur Herstellung von DIN-Plus-Pellets verwendet. Denn durch den hohenAnteil der Mineralstoffe würden sich die Brennstoffeigenschaften signifikant verschlechtern.
Pellets sind ein klimafreundlicher Energieträger
- Pellets benötigen nur wenig Energie für ihre Herstellung, die an Koppelprodukte (Sägespäne, anfallende Restwärme aus Holzheizkraftwerken) gebunden ist. Das bewirkt eine positive CO2-Bilanz, die aufgrund einer lokalen/regionalen Vermarktung auch durch Logistik und Transport nicht wesentlich negativ beeinträchtigt wird.
- Heizen mit Biomasse ist einer der effektivsten Wege zur CO2-Einsparung. Pelletheizungen erweisen sich dabei als besonders effizient. Im Gegensatz zu großen Biomassekraftwerken wird die entstehende Wärme zu fast 100 Prozent genutzt. Pellets werden auch in der zunehmend praktizierten Form der Wärmeerzeugung in Nahwärmenetzen ein geeigneter Energieträger sein.
- Die zur Trocknung der Späne benötigte Wärme wird in der Regel nicht durch fragwürdige Energieträger wie Palmöl erzeugt, sondern aus der Stromgewinnung mit Holzabfällen und Rinde, die im Sägewerk anfallen. Es gibt bei den rund 60 Pelletproduzenten aber schätzungsweise zwei, drei Fälle, in denen mit Palmöl Wärme erzeugt wird. Dies wurde vor einigen Jahren von der Politik in Verbindung mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) durchaus propagiert.
Pelletheizungen sind keine wesentlichen Feinstaubemittenten
- Verglichen mit anderen Festbrennstoffheizungen sind die Feinstaubemissionen von Pelletfeuerungen aufgrund des genormten, trockenen Brennstoffes und einer kontrollierten vollautomatischen Heizung eher mit fossilen Heizungen vergleichbar. Sie haben also einen sehr niedrigen Feinstaubausstoß. Zudem bemüht sich die Pelletbranche um restriktive Feinstaubgrenzwerte in einer novellierten 1. BImSchV (Verordnung über kleine und mittlere Feuerstätten).
Die Asche von Pelletheizungen ist unbedenklich
- Sie stammt aus der Verbrennung von naturbelassenem, unbehandeltem Holz und enthält daher im Normalfall keine giftigen organischen Verbindungen. Sie kann daher in den im Privathaushalt anfallenden Mengen unbedenklich auch im Garten als Dünger ausgebracht werden. Eine künftig zu diskutierende Fragestellung ist, ob die Asche aus größeren Anlagen denjenigen Waldböden als Düngung wieder zugeführt werden könnte, die unter Nährstoffmangel leiden.
Die Missverständnisse in den Medien zielen nicht auf das Heizen mit Pellets, sondern auf eine nicht pflegliche Forstwirtschaft (Wurzelrodung und flächiges Befahren von Waldbeständen). Dazu ist anzumerken:
- Wurzelrodung ist in der deutschen Forstwirtschaft kein gängiges Verfahren, sondern wurde in Nordrhein-Westfalen kurzfristig zur Sturmholzaufarbeitung und zur Räumung eingesetzt. Generell ist die Wurzelrodung in der deutschen Forstwirtschaft (im Gegensatz zu Skandinavien) durch die hier verwendeten Waldzertifizierungssysteme nicht erlaubt. Für die Pelletherstellung wären Hölzer aus Wurzelrodung aufgrund des hohen Mineralstoffanteils nicht brauchbar! Je höher der Mineralstoffanteil ist, desto schlechter sind die Eigenschaften des Heizmaterials bei der Verbrennung.
- Flächiges Befahren schadet Waldböden und ruft die beschriebenen Schäden hervor, wobei die Auswirkung von der Bodenstruktur abhängt. Die Gefahr tritt aber weniger durch Großmaschinen auf, deren Einsatz in der Regel an Rückegassen gebunden ist, sondern vor allem im kleinen Privatwald, wo oftmals mit dem Schlepper bis zum letzten Winkel des Waldstücks gefahren wird.
- Eine nachhaltige Forstwirtschaft und eine geregelte Holznutzung bei der Gewährleistung von angemessenen Altbeständen und Totholzanteilen begünstigt das Nachwachsen von neuen Bäumen im Wald. Die besondere Wachstumsdynamik von jungen Bäumen fördert die Einlagerung von CO2 durch das Holzwachstum und wirkt daher klimaschonend. Von der gesamten im Ökosystem Wald langfristig gebundenen CO2-Menge sind nur ca. 1 Prozent im Boden zu finden, der Rest vor allem in der Biomasse."
Träger der Deutschen Pelletinstitut GmbH sind führende deutsche Kessel- und Ofenhersteller, Pelletproduzenten, Handelsunternehmen sowie Komponentenhersteller. Infos unter www.depi.de.
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Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung gegen den Kamin- und Kachelofenbauer Kago - und prüft, ob Kunden minderwertige Ware verkauft wurde. Zertifizierte Kaminöfen sollen im Nachhinein umgebaut und mit Billig-Teilen versehen worden sein. Mehr.
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Brilon (SP) Moderne Kaminöfen gewinnen immer mehr an Form. Beispielsweise mit einer 180-Grad-Panorama-Scheibe, die den Blick von drei Seiten auf das Flammenspiel zulässt - je nach Anschlussmöglichkeit und Ausstattung des Gerätes sogar mitten im Raum, als exklusives Wohnobjekt. Der Kaminofen Marono SG von Drooff zum Beispiel ist ein solches Modell. Schwarz oder gussgrau lackiert lenkt die 1,20 Meter hohe, schlanke Stahlkonstruktion mit ihrem futuristisch anmutenden Design den Blick auf das archaische Element Feuer, das hinter der geschwungenen Glasfront knistert, züngelt und flackert.
Holzscheite oder Braunkohlenbriketts erzeugen darin eine Nennheizleistung von 7 kW und heizen auch problemlos größere Räume auf - bei entsprechender Isolierung eine Wohnfläche von bis zu 60 Quadratmeter. Weitere Informationen unter www.drooff-kaminofen.de.
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Frankfurt am Main (SP) Über die geplante Neuregelung der 1. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (BImSchV) für häusliche Feuerstätten - dazu zählen Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkamine sowie Pellet-Einzelöfen - berichtet der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V..
Der Referentenentwurf der 1. BImSchV, der zurzeit zwischen den Fachressorts der Bundesregierung sowie mit Bundestag und Bundesrat endgültig abgestimmt wird, sieht klare Regelungen und lange Übergangsfristen für den Austausch alter und emissionsträchtiger Feuerstätten vor. Bestehende Einzelraum-Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe dürfen - nach derzeitigem Stand - weiter betrieben werden, wenn die Einhaltung der Grenzwerte für Staub von 150 mg/m3 und für Kohlenmonoxid (CO) von 4 g/m3 nachgewiesen werden kann. Der Nachweis soll durch Vorlage einer entsprechenden Herstellerbescheinigung, der sogenannten Typenprüfung, oder durch eine Messung des Bezirksschornsteinfegers erfolgen.
Nur wenn dieser Nachweis zum 31. Dezember 2012 nicht erbracht werden kann, so die aktuelle Planung, gibt es drei Möglichkeiten, die gleichberechtigt nebeneinander bestehen: Abhängig vom Zeitpunkt der Typenprüfung sind diese Altanlagen ab 2015 entweder außer Betrieb zu nehmen; oder mit einer "bauartzugelassenen Einrichtung zur Reduzierung der Staubemissionen nach dem Stand der Technik", also mit einem Staubfilter, nachzurüsten; oder aber durch eine neue emissionsarme Feuerstätte zu ersetzen. Diese dritte Variante hat den zusätzlichen Vorteil, dass das neue Heizgerät wesentlich effizienter arbeitet und somit auch dauerhaft dazu beitragen kann, die Energiekosten zu senken.
Eine Reihe neu entwickelter Geräte erfüllt bereits die neuen Anforderungen
Von diesen Maßnahmen sind ausschließlich ältere Geräte betroffen. Maßgeblich ist hierbei das Jahr der Typenprüfung. Für Öfen, die 1974 oder noch früher geprüft worden sind, gilt der 31.12.2014 als Stichtag. Diese Modelle sind dann mindestens 40 Jahre auf dem Markt. Es folgen in drei weiteren Schritten: Bis zum Jahresende 2017 die Prüfreihen bis 1984, zum Ende des Jahres 2020 die Reihen bis 1994 und zu Ende 2024 alle Prüfungen ab 1995 bis zum Jahr des Inkrafttretens der Verordnung.
Wer über die Anschaffung einer modernen Feuerstätte nachdenkt, wird dagegen nach aktuellem Planungsstand von einschränkenden Maßnahmen nicht betroffen sein. Einige neu entwickelte Geräte, die jetzt schon angeboten werden, erfüllen bereits alle vorgesehenen Anforderungen. Wer sich genauer über ein bestimmtes Modell informieren möchte, kann dies auf der HKI-Online-Datenbank tun. Dort sind unter www.hki-online.de die einzelnen Gerätetypen und ihre Messergebnisse abrufbar.
Unabhängig von der Gesetzeslage und vom Alter des Gerätes empfiehlt es sich - nicht nur im Sinne des Klimas im der Umwelt, sondern auch im Interesse der eigenen Gesundheit und zudem aus Gründen der Wirtschaftlichkeit - auf eine ordnungsgemäße und vollständige Verbrennung zu achten. Wie viel Feinstaub ausgestoßen wird, hängt von mehreren Faktoren ab: Die Qualität der Feuerstätte, der richtige Schornstein, die Qualität des Brennstoffs und der korrekte Betrieb der Feuerstätte sind hier von entscheidender Bedeutung. Sichtbare Indizien für schlechte Verbrennung sind ein mit Ruß besetzter Feuerraum und ein verrußtes Sichtfenster. Weitere Informationen zum Heizen mit Holz und Briketts sowie zu emissionsarmer Verbrennungstechnik bietet der HKI im Internet unter www.hki-online.de.
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Dornstetten (SP) "Mit der Papierbrikettpresse werden aus alten wertlosen Zeitungen schnell und einfach kostenlose Briketts zum Heizen“ So – oder so ähnlich lauten die Werbeslogans der Papierbrikettpressenhersteller und –händler. Diese Pressen sind für kleines Geld zu erhalten. Doch das Verbrennen von Briketts aus Altpapier ist verboten - überall, warnt der Bundesverband Brennholz.
Im Kleingedruckten ist oft zu lesen: „Das Verbrennen von Altpapierbriketts ist nicht überall gestattet. Bitte informieren Sie sich beim zuständigen Ordnungsamt.“ Diese Formulierung erweckt den Eindruck, als könne die Behörde entscheiden, ob Papier verbrannt werden dürfe oder nicht. Die 1. BImSchV als verbindliche deutsche Rechtsvorschrift lässt dazu aber keinen Spielraum.
Papier darf zwar ausnahmslos in genehmigungspflichtigen Anlagen verbrannt werden. Nicht jedoch in kleinen und mittleren Feuerungsanlagen der 1. BImSchV wie z. B. Einzelfeuerungen, Kamin, Kaminöfen und zentralen Feuerungen unter 1000 kW Nennleistung. Die Verbrennung von bedrucktem als auch unbedrucktem Papier ist grundsätzlich in Feuerungsanlagen nach der 1. BImSchV §3 nicht erlaubt, da dort die zugelassenen Brennstoffe für Feuerungsanlagen aufgeführt sind.
Die Verbrennung von Alt- und Zeitungspapier ist z.T. mit erheblichen Schadstoffemissionen verbunden ist: Bei der meist unvollständig verlaufenden Verbrennung der Papierbriketts (Schwelen) entstehen u.a. Kohlenmonoxid und polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, die eine Umwelt- und Gesundheitsgefährdung als auch eine Geruchsbelästigung darstellen können.
Die in der Druckerschwärze enthaltenen Schwermetallverbindungen (Blei, Cadmium) und Additive werden freigesetzt. Ökologisch sinnvoller als die Verbrennung ist das Recycling zu Umweltpapier.
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Lahr (SP) Wie bekommt man verrußte Kaminscheiben wieder sauber? Die Traditionsfirma Oscar Weil GmbH hat ein Produkt auf den Markt gebracht, das nach eigenen Angaben vom Heimwerkermagazin "Selbst ist der Mann" in seiner Januarausgabe uneingeschränkt empfohlen wird: den RAKSO Kaminscheibenreiniger. Dieser besteht aus einem handlichen Schaumstoffpad, das mit einer Doppellage feinster Stahlwolle versehen ist. Der Kaminscheibenreiniger säubert verschmutzte Kaminscheiben zuverlässig und umweltfreundlich ohne diese zu verkratzen. Die Kratzfreiheit wurde vom unabhängigen Prüflabor IPI Esslingen bestätigt. Während andere Reinigungsmethoden wie z.B. die Verwendung von Backofensprays Dichtungen beschädigen und Flecken verursachen können, sei die Anwendung des neuen Kaminscheibenreinigers einfach, schnell und schonend, so Weil. "Selbst festsitzende Rußpartikel werden trocken und restlos abgetragen, das elastische Faservlies nimmt den Schmutz vollständig auf. Das Pad ist mehrfach verwendbar, der Ruß läßt sich nach Gebrauch des Pads einfach herausklopfen. Durch den Verzicht auf jegliche Chemie ist der Kaminscheibenreiniger besonders umweltfreundlich", heißt es in einer Mitteilung. RAKSO Kaminscheibenreiniger sind bei vielen Kaminofenshops oder online unter www.ofenmosmann.de für ca. 3,90 Euro je Doppelpack erhältlich. Seit über 100 Jahren ist die OSCAR WEIL GmbH im badischen Lahr Anbieter von Produkten aus Stahlwolle.
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Berlin (SP) Vor dem Hintergrund der Finanzkrise sehen drei Viertel aller Haus- und Wohnungseigentümer im Umstieg auf Solarthermie-, Holzpellet- oder Erdwärmeheizungen eine lohnende Investition. Auch der seit 1. Januar geltenden Nutzungspflicht Erneuerbarer Wärme in Neubauten steht eine große Mehrheit der Befragten positiv gegenüber. Das ergab eine aktuelle Blitzumfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien.
„In Zeiten einbrechender Börsenkurse sind viele Verbraucher verunsichert und fragen sich, wie viel ihr Erspartes in ein paar Jahren noch wert sein wird“ kommentiert Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, die Umfrageergebnisse. „Eine Heizung auf Basis Erneuerbarer Energien ist deshalb für die meisten Haus- und Wohnungsbesitzer eine sichere Geldanlage, die sich dauerhaft rechnet“, so Mayer weiter.
Die Umfrage ergab, dass jeder fünfte Haus- und Wohnungseigentümer bereits stolzer Besitzer einer Wärmepumpe, Solarthermie- oder Holzpelletheizung ist. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass bei Miets-, Gewerbe- und Industriegebäuden noch großer Nachholbedarf besteht. Der Anteil Erneuerbarer Energien an der gesamten deutschen Wärmeerzeugung betrug im Jahr 2008 erst 7,3 Prozent. Ein weiteres Fünftel der Befragten plant laut Forsa-Ergebnissen in den nächsten fünf Jahren den Kauf einer regenerativen Heizungsanlage.
„Wer in Erneuerbare Wärme investiert, schont mittelfristig seinen Geldbeutel, erhöht den Verkaufswert seines Hauses und tut gleichzeitig noch etwas für den Klimaschutz“, fasst Jörg Mayer zusammen. „In einem durchschnittlichen Haushalt entfällt etwa ein Drittel der Energiekosten auf die Heizung – da ist einiges an Einsparungen möglich“, so Mayer weiter.
Die Bundesregierung will den Ausbau Erneuerbarer Wärme mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz voranbringen, das seit Anfang des Jahres in Kraft ist. Es sieht vor, dass für alle Neubauten ein Mindestanteil des Wärmeenergiebedarfs aus Sonnenenergie, Biomasse (z. B. Holz) oder Erdwärme gedeckt werden muss. Ziel ist es, die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten zu verringern und das Klima zu entlasten. Laut Umfrage stehen 80 Prozent der Befragten dieser Nutzungspflicht positiv gegenüber. Infos: www.unendlich-viel-energie.de
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Berlin (SP) Seit dem 1. Januar 2009 müssen Betreiber von Photovoltaikanlagen der Bundesnetzagentur Standort und Leistung ihrer Anlage melden. "Nur wenn Betreiber ihre Anlage angezeigt haben, ist der jeweilige Netzbetreiber verpflichtet, den erzeugten Strom auf Grundlage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu vergüten", erläutert Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. [mehr]
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Alles rund um die Ersatzkette für Motorkettensägen: Beim kaminholzratgeber.de gibt es jetzt eine kleine Kettenkunde: Damit man weiß, worauf man beim Kauf von Ersatzketten für die Motorkettensäge achten muss. Mehr unter Kettenkunde.
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Ratingen (SP) Brennholz Deutschland, eine Brennholzhändler-Gemeinschaft, warnt mitten in der Heizsaison vor "Schnäppchen" beim Brennholz. Luftgetrocknete Ware stehe in aller Regel zu dieser Jahreszeit und vor allem mitten in einer Kälteperiode nicht mehr zur Verfügung. Daher: Vorsicht bei angeblichen "Schnäppchen", denn in einer starken Nachfragesituation gebe niemand sein Brennholz unter Wert ab. [Mehr bei www.kaminholzratgeber.de unter Brennholzpreise 2008/2009]
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Ratingen (SP) Neu bei Kaminholzratgeber.de: Auf diesen Seiten gibt es eine Übersicht über die verschiedenen Holzofen-Typen. Wer darüber nachdenkt, sich einen Kaminofen zuzulegen, sollte die vielen interessanten Möglichkeiten, die der Fachhandel und ganz besonders die Meisterbetriebe bieten, kennen. Mehr im Kaminofen-ABC bei Kaminholzratgeber.de, [mehr]
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Berlin (SP) Um die Nachfrage nach Brennholz dauerhaft zu befriedigen, haben sich bundesweit Rohholzhändler zu der Gütegemeinschaft Brennholz e. V. (www.guetezeichen-brennholz.de) zusammengeschlossen. Das RAL-Anerkennungsverfahren konnte abgeschlossen und als RAL Gütezeichen Brennholz von RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (Sankt Augustin) anerkannt werden. Das teilte die Gütegemeinschaft Brennholz mit Sitz in Berlin und Büro in Wiesbaden mit.
Die Güte- und Prüfbestimmungen gelten für Brennholz, das für die energetische Nutzung vorgesehen ist. Unter Brennholz wird dabei natürlich gewachsenes Holz verstanden, das auf Länge geschnitten, gespalten oder zu Hackschnitzeln verarbeitet wird. Die Gütesicherung unterscheidet zwischen Scheitholz und Hackschnitzel und stellt spezifische Anforderungen an die Gesundheit und die Reinheit des Holzes - das Brennholz muss grundsätzlich frei von Fremdstoffen sein - sowie an die Mengenangaben. Bei den Hackschnitzeln werden Anforderungen an Herkunft, Produktion, Lagerung und Transport, Wassergehalt, Größe der Hackschnitzel und den Aschegehalt gestellt. Außerdem werden betriebliche und personelle Anforderungen an die Vertreiber gestellt, wobei die Gemeinschaft besonderes Augenmerk auf den Kunden-Service legt.
In einem weiteren Teil der Güte- und Prüfbestimmungen, der sich mit Scheitholz beschäftigt, definiert die Gütegemeinschaft sowohl die Bedingungen bezüglich Sortenreinheit, Holzarten, Abmessungen, Rinde und maximalem Wassergehalt als auch für Mengenangaben und Kleingebinde. Schnittholz ist hierbei nicht zulässig.
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Bitz/Kreis Balingen/Baden-Württemberg (SP) Der Gemeinderat stimmte im Oktober 2008 über den Brennholzpreis ab und kam zum Beschluss, diesen wie im vorherigen Jahr bei 47,50. Euro inklusive MwSt zu belassen.
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Driedorf/Westerwald (SP) Die Brennholzpreise 2008/2009 in der Gemeinde Driedorf/Westerwald: Der Gemeindevorstand hat den Brennholzpreis des vergangenen Jahres beibehalten. Danach sind für ein Raummeter Brennholz, gerückt am Weg, 55,00 € und für Industrieholz/Stammholz 44,00 €/fm zu zahlen. Für Schlagabraum wird ein Preis von 15,00 € je rm festgesetzt. Brennholzbestellungen nimmt die Gemeinde bis 30.01.2009 entgegen. Das Holz wird ausnahmslos aufgrund der Bestellungen an einheimische Bürger zugeteilt.
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Reinheim (SP) Der Borreliose und FSME Bund Deutschland warnt vor der Zeckengefahr bei Tannenbäumen und Brennholz. Mehr bei www.kaminholzratgeber.de unter Zeckengefahr.
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Was tun, wenn der Schornstein nicht richtig zieht? Hier gibt es einige Tipps, wenn die Bude voller Rauch ist und der Kaminofen nicht ordentlich brennen will, [mehr]
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Landkreis Wunsiedel (SP) Im Fichtelgebirge ist die Welt noch in Ordnung - zumindest was die aktuellen Brennholzpreise angeht. Die privaten Waldbesitzer im Landkreis Wunsiedel verlangen zurzeit (Herbst 2008) zwischen 45 und 50 Euro für den Raummeter ofenfertiges Nadelholz. Dort war in den vergangenen fünf Jahren ein Preisanstieg von rund zehn bis 15 Euro zu verzeichnen. Doch liegen die Preise im Fichtelgebirge immer noch weit unter denen, die in Südbayern verlangt werden.
Doch die Nachfrage steigt: Die Stadt Wunsiedel verlangt für den Raummeter aus dem Stadtwald beispielsweise ab 2009 zwei Euro mehr als bislang. Demnach wird beispielsweise für den Raummeter Nadelholz für Selbstwerber sechs Euro ohne Mehrwertsteuer verlangt. Für Zwei-Meter-Ware, die vom Waldweg abtransportiert werden kann, sind 25 Euro, ebenfalls ohne Mehrwertsteuer, fällig.
Die aktuellen Brennholzpreise in Reutlingen
Auch in Reutlingen/Baden-Württemberg steigen die Holzpreise leicht: Für Schichtholz sind künftig 60 Euro pro Raummeter zu zahlen (bisher 58 Euro), Brennholz lang kostet 52 Euro je Festmeter (bisher 50 Euro). Das Kreisforstamt schlägt den Gemeinden vor, Schichtholz für 65 Euro pro Raummeter und Brennholz lang für 52 Euro pro Festmeter (50 Euro bei Abnahme von über dreißig Festmetern) anzubieten.
Die aktuellen Brennholzpreise in Lübeck
In der Hansestadt Lübeck zahlen Selbstwerber für Hartholz (Buche, Eiche, Ahorn) zwischen 15 und 30 Euro pro Raummeter. 75 Euro kostet das bereits gehackte Holz im Holzhof. Die große Nachfrage (eine Steigerung von 20 Prozent in den vergangenen zehn Jahren) hat die Brennholzpreise im Lübecker Stadtforst seit 2005 um fast 100 Prozent in die Höhe schießen lassen.
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Bad Salzungen / Thüringen (SP) Das Bad Salzunger Forstamt senkt sowohl die Preise für fertig aufbereitetes Brennholz als auch die Preise für zugewiesene Waldflächen, aus denen man Brennholz holen kann. Im vergangenen Jahr kostete der Festmeter aufbereitetes Laub-Brennholz 43 Euro, jetzt kostet er 40 Euro. Selbstwerber zahlten bisher zwischen 12 und 16 Euro je Festmeter - nun sind es elf bis 15 Euro. Die Staffelung erklärt sich durch die unterschiedliche Entfernung der angebotenen Waldabschnitte zum Weg. Für eine Fläche direkt am Weg werden 15 Euro pro Festmeter erhoben, wer etwas weiter in den Wald muss, zahlt 13 Euro, für Wege weiter als 60 Meter vom Weg entfernt, werden elf Euro pro Festmeter angesetzt. Die gesunkenen Preise erklären sich durch den günstigeren Ölpreis.
Infos und Terminabsprachen im Forstamt unter 0 36 95 / 6 21 80.
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Ratingen (SP) Neu: Bezirksschornsteinfegermeister und Ofensetzer Roland Adams gibt exklusiv für Kaminholzratgeber.de wertvolle Tipps und Hinweise für gefahrlose und stressfreie Kaminabende, [mehr unter Tipps]
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Nach einer aktuellen Recherche (Dezember 2008) der Markt-Redaktion vom NDR-Fernsehen enthalten in Papier eingepackte Holz-Briketts zwischen 57 und 70 Prozent Paraffin-Zusätze und sind deshalb laut Bundesumweltministerium nicht erlaubt. Sie gelten als hochgefährlich, hochtoxisch und als enorme Dreckschleudern. [mehr]
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Rödinghausen (SP) Ein neuartiges Spaltgerät verspricht Holz spalten ohne unnötigen Kraftaufwand: Die Firma Firepoint in Rödinghausen hat den "Power-Spalter" erfunden, der auch die Schwerkraft beim Spalten von Holzscheiten nutzt. Mehr unter "Holz spalten" im Brennholz-Ratgeber-Portal www.kaminholzratgeber.de.
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Köln (SP) Wer sich darüber informieren möchte, welcher Brennstoff am günstigsten ist, steht vor einem Problem: Er muss gewissermaßen "Äpfel mit Birnen" vergleichen. Denn während Öl in Litern gemessen und Gas in Kilowattstunden berechnet wird, wiegt man Kohle oder Briketts in Kilogramm.
Um die Preise der einzelnen Brennstoffe dennoch miteinander vergleichen zu können, hat die Rheinbraun Brennstoff GmbH unter www.heizprofi.com einen Gratis-Preisrechner als Download (Excel) ins Internet gestellt. Damit lässt sich auf einen Blick feststellen, welche Energie günstiger oder teurer ist - wenn man den Preis zumindest eines Brennstoffes kennt.
Wenn zum Beispiel 10 kg Braunkohlenbriketts 2,50 Euro kosten, darf ein Liter Heizöl nicht teurer sein als 46 Cent. Liegt der Heizölpreis hingegen darüber, sind die Braunkohlenbriketts in diesem Fall günstiger. Wer also den Preisvergleich startet, kann sich leicht ausrechnen, wie lange er mit 50 Euro seine Wohnung heizen kann. Je nach Marktpreis und Energieart kann der Unterschied mehrere Tage betragen: Erdgas reicht etwa für fünf Tage, Heizöl für sechs Tage, Kohlebriketts immerhin für zehn Tage. Ähnlich weit wie mit Briketts kommt mit Holz.
Und auch den direkten Vergleich mit Holz müssen Kohlebriketts nach Rheinbraun-Angaben nicht scheuen: So habe ein kompaktes 10 kg-Bündel Kaminbriketts der Marke "Heizprofi" den gleichen Energiegehalt wie zwei große Raschelsäcke Scheitholz (handelsübliche Raschelsäcke mit Mischholz und einer Restfeuchte von unter 20 Prozent, etwa rund acht Kilogramm Holz pro Sack).
Infos: www.heizprofi.com
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Wenn die Mitglieder einer Eigentümergemeinschaft die Heizungsanlage modernisieren wollen oder sich eine Solaranlage aufs Dach setzen wollen, reicht bereits ein Mehrheitsbeschluss aus. Querulanten haben keine Chance mehr.
Das im Juli 2007 in Kraft getretene neue Wohnungseigentumsgesetz schafft neue Voraussetzungen für die Beschlussfassung von Eigentümergemeinschaften. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) weist darauf hin, dass sich dadurch auch die Bedingungen für die energetische Sanierung von Gebäuden verbessern. Bisher mussten für eine Vielzahl von Entscheidungen einstimmige Beschlüsse herbeigeführt werden. Künftig reicht in der Eigentümerversammlung eine Dreiviertelmehrheit aus, um den Austausch einer veralteten Heizungsanlage zu beschließen oder andere energiesparende Maßnahmen in Gang zu setzen. Blockademöglichkeiten einzelner Eigentümer sind durch das neue Gesetz deutlich eingeschränkt.
Künftig können die Wohnungseigentümer beispielsweise mit Mehrheit auch über die Verteilung von Betriebs- und Verwaltungskosten entscheiden. Sie können dabei etwa einen Maßstab zugrunde legen, der sich am individuellen Verbrauch orientiert. Die Wohnungseigentümer können ferner bei der Umlage von Kosten für eine Instandhaltungs- oder Baumaßnahme von der gesetzlichen Verteilung nach Miteigentumsanteilen abweichen. Dies führt zu gerechteren Ergebnissen, da es künftig auf den Nutzen für die einzelnen Miteigentümer ankommt. Qualifizierte Mehrheitsentscheidungen sind auch möglich, wenn die Wohnungseigentümer ihr gemeinschaftliches Eigentum an den Stand der Technik anpassen wollen, etwa durch den Einbau eines Fahrstuhls oder durch Maßnahmen zur Energieeinsparung und Schadstoffreduzierung. Für alle diese Maßnahmen war bisher grundsätzlich Einstimmigkeit erforderlich.
Wichtig: Zu beachten ist jedoch, dass die Dreiviertelmehrheit in der Versammlung mindestens die Hälfte aller Miteigentumsanteile repräsentiert.
Pressemitteilung des Bundesjustizministeriums
Download des Wohnungseigentümergesetzes (WEG 2007). [123 KB]
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Keine Angst vor neuen Feinstaubregelungen - vor 2014 wird ihre Anwendung nicht zwingend. Altanlagen mit Bestandsschutz sind nicht betroffen
Friedberg Nach einer Übergangsfrist bis 2014 sollen alle Einzelraumfeuerungsanlagen nicht mehr als 100 mg/m3; Feinstaub ausstoßen. Das teilte die Initiative Pro Schornstein e.V. in Friedberg mit. Haben alte Feuerstätten zu hohe Emissionswerte, muss der Betreiber sie mit einem Abgasfilter versehen oder stilllegen.
Heute erhältliche Kaminöfen, Kachelöfen oder Pelletheizungen erfüllen bereits fast immer- unabhängig von der Preisklasse - die geforderten Grenzwerte. Ihnen droht weder Stilllegung noch Filterzwang. Käufer sollten deshalb gezielt auf niedrigem Feinstaub- und CO2 –Ausstoß achten. Kennzeichen für Qualitätsmerkmale sind die Qualitätssiegel DINplus, Blauer Engel und das EFA-Siegel.
Holzheizungen sind eine preiswerte und umweltfreundliche Alternative zu Öl- oder Gasheizungen. Als Hauptheizung werden sie auch in Zukunft von vielen Stellen finanziell gefördert, als Einzelraumheizung sorgen sie für Wärme, wenn die Hauptheizung z. B. durch Stromausfall versagt. Sie brauchen aber einen zuverlässigen Schornstein, der ständige Temperaturwechsel, säurehaltige Kondensate und im Fall eines Rußbrandes extrem hohe Temperaturen aushält. Wegen seiner langen Lebensdauer empfehlen Experten einen mehrschaligen Schornstein mit keramischem Innenrohr zu wählen.
Einen Flyer zum Thema Feinstaub und weitere Informationen zum Schornstein erhält man kostenfrei bei der Initiative Pro Schornstein e.V., 86316 Friedberg, Falkensteinstr. 9, Tel.: 0821/7849775 oder unter info@proschornstein.de.
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Was muss man beachten, wenn man einen Kaminofen installiert? Auf diesen Seiten von www.brennholztipps.de gibt es grundlegende Informationen über Vorschriften, Technik und Berechnungen. Auch die Frage, wie der Selbstbauer ein Loch in einen High-tech-Schornstein zum Beispiel von Schiedel bekommt, wird beantwortet.
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September 2008: Buche kostet durchschnittlich 68 Euro pro SRM
Warrstein Die Brennholzhändler-Gemeinschaft brennholz-deutschland.de hat im Rahmen einer Umfrage unter 150 Brennholzhändlern aus allen Teilen Deutschlands einen Durchschnittspreis für Brennholz - Buche trocken - ermittelt. Der Durchschnittspreis für trockene Buche, 33 cm, jeweils ab Werk liegt bei 68 Euro inkl. Mehrwertsteuer.
Deutschlandweit ergibt sich dabei ein Preisgefälle von rund zwölf Euro, wobei die Preise in aller Regel auf den Einkaufspreisen beim Rohholz basieren. In absoluten Buchen-Mangelgebieten oder in Großstadtnähe liegt der Preis bei 72 Euro pro Schüttraummeter und teils sogar höher. Händler, die kurze Transportwege innerhalb eines Buchengebietes nutzen können, sind in der Lage die trockene Buche ab 60 Euro anzubieten.
Auch im Kyrill-Land NRW ist von einem Preisverfall nichts zu spüren: 64 bis 69 Euro.
Bei der Gräflich von Spee'sche Forstbetrieben Heltorf (Düsseldorf) gibt es ofenfertiges Buchen-Kaminholz für 90 Euro pro Raummeter.
Alle Preise, ermittelt von Brennholz Deutschland [mehr]
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28. Juni: Bundestag lockert das Schornsteinfeger-Monopol - Kritik an halbherziger Umsetzung
Berlin (SP) Das Kehrmonopol für die etwa 20 000 deutschen Schornsteinfeger aus dem Jahr 1935 wird auf Druck der EU-Kommission gelockert. Sie hatten bisher keine Konkurrenz. Die SPD/CDU-Koalition wagt es aber nicht, dem Berufsstand auf einen Streich alle Privilegien zu nehmen. Die Kritiker sprechen von einer "Mogelpackung", die Verbraucher durch steigende Gebühren und unsinnige Doppelprüfungen Millionen koste.
Die Neuerungen: Jeder freiwerdende Kehrbezirk wird ab 2010 alle sieben Jahre neu vergeben. Amtierende Bezirksschornsteinfeger genießen aber bis 2014 Bestandsschutz. Jeder Haus- und Wohnungseigentümer kann selbst bestimmen, welcher "Schorni" Ofen oder Kamin reinigt.
Hausbesitzer und Verbraucherschützer sind besonders sauer, dass die Koalition die Praxis der doppelten Messungen nicht unterbunden hat. So prüft ein Fachbetrieb beim Einbau eines neuen Kessels oder einer Gastherme, ob das Gerät einwandfrei arbeitet und nicht zu viele Abgase durch den Schornstein pustet. Dann wiederholt der Schornsteinfeger bei seiner Routinekontrolle alles.
Heftig kritisiert werden auch die Prüfintervalle. Laut Gesetz findet die "Feuerstättenschau" in Zukunft alle dreieinhalb Jahre statt - und nicht mehr erst nach fünf Jahren. "Das Geld der Verbraucher wird buchstäblich durch den Schornstein geblasen", schimpft FDP-Mittelstandsexperte Paul Friedhoff.
Nach Ansicht der Immobilienbranche verpasst die Regierung die Chance, das Schornsteinfegerwesen komplett zu entrümpeln.
Der Zentralverband der Deutschen Schornsteinfeger gibt sich unschuldig: Jeder Handwerker könne bei entsprechender Qualifikation Fegerdienste anbieten und sich um einen Kehrbezirk bewerben. Auch müssten Heizungs- und Sanitärhandwerker nicht fürchten, dass man mssenhaft in andere Gewerke einbreche.
Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) sagte, dass ein Schornsteinfeger auch "hoheitliche Aufgaben" erfülle. In dem vom Bundeskabinett beschlossenen „Klimapaket II“ sollen Schornsteinfeger Hauseigentümer künftig auch bei der Einhaltung von Energiestandards überwachen.
Schon seit einigen Jahren verpflichtet die Energieeinsparverordnung (Enev) Eigentümer, alte Heizkessel auszutauschen und Rohre und Geschossdecken zu dämmen. Bei Neubauten und bei größeren Umbauten müssen die Bauherren energiesparende Technik verwenden. Häuser, die vom Eigentümer selbst genutzt werden und nicht mehr als zwei Wohnungen haben, sind davon ausgenommen. Bislang wurde die Einhaltung der Vorschriften jedoch offenbar kaum kontrolliert. Der Schornsteinfeger soll bei seinen Hausbesuchen aber künftig überwachen, ob die strengen Vorschriften beim Energiesparen eingehalten werden: Sieht er marode Heizungen, schlecht gedämmte Wände und trifft auf sture Eigentümer, kann er Druck machen und den Klimasünder im ärgsten Fall bei den Behörden "anschwärzen". Es drohen Bußgelder bis 50 000 Euro.
Umweltminister Gabriel (SPD) bemängelte bei der Vorstellung des Klimapakets II ein „massives Vollzugsdefizit“.
Auf Internetseiten wie www.schornsteinfegerfrei.de und www.kontra-schornsteinfeger.de lassen Bürger ihrem Ärger freien Lauf. Im Kern richtet sich die Kritik gegen das 1935 von den Nationalsozialisten eingeführte „Kehrmonopol“. Das Gesetz über das Schornsteinfegerwesen teilt Deutschland in rund 8000 Kehrbezirke ein. Ein Dorn im Auge sind vielen Bürgern nicht nur die exklusiven Kontrollbefugnisse, sondern auch die faktische Unkündbarkeit in der Branche. Nach Lehre, Gesellenzeit und Meisterausbildung bekommen Schornsteinfeger ihren Kehrbezirk nach zwölf bis 15 Jahren Wartezeit bis zum Rentenalter zugeteilt. Konkurrenz müssen sie dann nicht mehr fürchten. Und da die Hauseigentümer verpflichtet sind, auch moderne Heizungen und Schornsteine gegen Gebühren in regelmäßigen Abständen überprüfen zu lassen, können Bezirksschornsteinfeger mit einem Einkommen von rund 40.000 Euro brutto im Jahr rechnen - bislang jedenfalls.
Bürger befürchten nun steigende Gebühren wegen de bürokratischen Mehraufwandes. Auch der Nationale Normenkontrollrat, den die große Koalition vor zwei Jahren für den Bürokratieabbau eingesetzt hat, kritisiert in seiner Stellungnahme, die Neuregelung führe zu „bürokratischen Mehrbelastungen“. Der Rat plädiert dafür, sich bei der Kontrolle von Heizanlagen auf Stichproben zu beschränken und bedauert, dass dies dem Wirtschaftsministerium nicht genüge.
Fazit: Die deutschen "Schornis" haben es dank aktiver Lobby-Arbeit bei den Abgeordneten geschafft, ihr Monopol weitestgehend zu erhalten.
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Reisevideos
Preiswertes Nadelholz im Fichtelgebirge
Umfrage: Erneuerbare Energien als Investition
Emmissonshandel und Klimaschutz
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