Brennholz richtig spalten





Holz spalten - nur was für echte Holzhackerbuam

Brennholz machen, Holz spalten: Holz sollte sofort nach dem Einschlag gespalten werden. Dann trocknet es schneller und kann bereits in der nächsten Heizperiode in den Ofen geschoben werden.

Grundregel zur Größe der Holzscheite: Wenn man den Holzscheit gerade noch mit einer zarten Männerhand packen kann, ist die Größe für den Kaminofen okay.

Grundregel zur Länge der Holzscheite: 33 Zentimeter

Auf keinen Fall das Holz in Stämmen ungespalten lagern. Es "verbrennt" sonst von innen. Die Folge ist Fäulnis. Das Holz hat einen minderen Brennwert. Außerdem lässt sich abgelagertes Holz, das immer härter wird, auch schwerer spalten. Dann nimmt man besser den Spalthammer. Manche schwören allerdings drauf. Gefrorenes Holz ist brüchig und daher sehr leicht zu spalten. Die beste Zeit, um Bäume zu fällen und Holz zu spalten, ist Ende des Jahres, so dass das wintertrockene Holz schon in der kalten Jahrezseit bei geringer Luftfeuchtigkeit trocknen kann.

Wird ein Baum gefällt, der frische Blätter hat, wartet man am besten mit dem Abhacken der Äste, bis die Bätter vertrocknet sind. Dabei verdunstet viel Wasser durch die Blätter, und das gespaltene Holz trocknet etwas schneller.

In ländlichen Gegenden werden die Stämme auf Scheitstärke in ein Meter lange Stücke halbiert oder sonstwie gesägt, um sie stabil zum Trocknen lagern zu können.

Zur Heizsaison werden sie nur noch zu 33 Zentimeter langen Scheiten klein gesägt.

Ein Video zeigt, wie diese Methode, Brennholz zu machen, funktioniert.



Brennholz machen - mal sportlich, mal bequem

Um die Holzscheite zu spalten, gibt es mehrere Möglichkeiten: Entweder sportlich wie anno dazumal mit Spaltaxt oder Spalthammer - oder mit der hydraulischen Spaltmaschine. Letzteres ist etwas für Sockenbügler oder Leute, die wirklich viel Holz vor der Hütte haben. Sie kosten ab 180 Euro aufwärts. Bis man die Kosten wieder hereingeheizt hat, dürften einige Winter vergehen.



Holzspaltmaschine



Die richtige Spaltaxt fürs Brennholz machen

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Fiskars - der Mercedes unter den Spaltäxten

Klassisch ist die Methode unserer Opas, um Holz zu spalten. Der schwere martialische Spalthammer ist längst von Teflon beschichteten Hochleistungsspaltäxten abgelöst worden. Der unangefochtene Mercedes ist die Fiskars X25 mit nur 2400 Gramm Gewicht. Mit der bekommt man alles durch. Die X27 ist speziell für dickere Baumstämme geeignet. Richtig teuer und ganz gut: Gränsfors Bruks-Äxte.

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Richtig Holz spalten - mit der Spaltaxt

Die Anleitung: richtig Holz spalten

Holz richtig spalten - so geht's: Man stellt den Scheit auf den hinteren Teil eines massiven Spaltklotzes (Eiche hält länger). Falls man das Holzstück nicht trifft, erwischt die Axt dann in der Regel den Hackklotz und nicht den Boden oder die Füße und Beine. Die Hauarbeit wird sicherer. Der Klotz sollte kniehoch sein. Der Axtstiel sollte, wenn möglich, im Spaltaugenblick horizontal sein.

Man hält die Axt am Ende des Stiels, mit geraden Armen. Die Beine sind gespreizt - sicher ist sicher. Die Holzfasern müssen senkrecht stehen. Ein Holzstück lässt sich in der Regel leichter vom dünnen Ende aus spalten. Am besten funktioniert das Spalten, wenn man die Axt randnah und zur Mitte zeigend einschlägt. Gutes Zielen ist natürlich Voraussetzung, und dabei ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - also üben, üben, üben.

Dicke Scheiben

Bei besonders dicken Baumscheiben empfiehlt es sich, nicht in die Mitte zu kloppen, sondern das Teil vom Rand her anzugehen. Gut zielen! Dann klappt's auch mit dem Holz spalten.

Mit der Fiskars wird meist auch ein stählerner Spaltkeil mitgeliefert - er wird nur selten benötigt. Experten warnen im Übrigen vor der Benutzung von stählernen Spatkeilen: Knallt Metall auf Metall, können mordsgefährliche Splitter durch die Gegend fliegen.

Das ganz Geheimnis beim Spalten ist: Die Spaltaxt mit ausgestreckten Armen über den Kopf halten und dann ordentlich durchziehen. So wie bei "Hau den Lukas". Kirmes-Helden können dabei zeigen, was sie wirklich so drauf haben.

Wenn's gar nicht anders geht, zum Beispiel bei Verästelungen im Kronenholz: Spaltkeil randnah eintreiben, bis das Holz auseinander bricht. Achtung: Beim Schlagen auf Stahl besteht immer das Risiko, dass eventuelle Metallsplitter das ungeschützte Auge treffen und verletzen können. Siehe oben. Schutzbrille benutzen!

Sicherheitsschuhe sollten gerade auch beim Holz spalten getragen werden. Immer.



Bei Yopi berichten Praktiker von ihren Erfahrungen

Was kosten Holzspalter und was taugen sie? Antworten auf diese Fragen findet man zum Beispiel bei Yopi.de: Yopi.de ist eine der großen Verbraucher- und Meinungsplattformen mit Preisvergleichsoptionen. Sie bietet normalen Verbrauchern die Möglichkeit, ihre persönlichen Erfahrungen zu Produkten des alltäglichen Lebens mit anderen Verbrauchern zu teilen. Dazu gehört auch die Kategorie Holzspalter. Dort können sich unentschlossene Interessenten anhand authentischer Kundenmeinungen bei der Kaufentscheidung helfen lassen.

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