Brennholz richtig lagern





Scheitholz in der Holzmiete richtig lagern

Miete für Kaminholz/Brennholz - Brennholz richtig lagern - so lagert man Brennholz richtig

Brennholz lagern. So ist es richtig: Südseite und ein gut hinterlüftetes Dach. Schlagregen macht dem Holz nichts.



Brennholz spalten und richtig lagern

Brennholz sofort nach dem Sägen spalten

Das Holz sofort nach dem Einschlag spalten und zwar bei einer Länge von über 30 Zentimeter vierteln, darunter reicht halbieren.

Auf keinen Fall das Holz ungespalten in Stämmen lagern. Es "verbrennt" sonst von innen, Fäulnis ist die Folge. Das Holz hat einen minderen Brennwert.

Brennholz richtig lagern

Holz im Stapel draußen lagern. Das Holz muss mit der Rinde nach unten gelegt werden, damit es nicht fault. Darauf achten, dass die Längsseite des Stapels nicht zur Wetterseite (West) zeigt. Immer das schmale Ende des Stapels dorthin ausrichten. Den Stapel von oben luftig mit einem festen wasserdichten Schutz abdecken und unten durchlüften (zum Beispiel auf Euro-Paletten stellen). Generell auf ausreichende Durchlüftung achten. Ideal sind Standorte, wo die Sonne scheint.

Das Holz etwa zwei Jahre so lagern, dann ist der Brennwert am besten. Andererseits aber auch nicht länger als vier Jahre lagern, dann lässt der Brennwert schon wieder nach, weil die gasreichen Bestandteile sich verflüchtigen: Das Holz brennt zwar noch, hat aber keinen Heizwert mehr. Bei einem absolut trockenen Standort, der im Sommer viel Sonne bekommt und auch auch gut gelüftet wird, ist das Holz meist schon im nächsten Winter reif für den Ofen. Weichholz trocknet unglaublich schnell. Man kann das Frühjahrsholz nach optimaler Lagerung im Winter drauf unbedenklich verbrennen.

Fix und fertig, also "ofenkonform", gespaltenes Holz ist meist nach einem Sommer trocken - wenn der Lagerplatz ebenfalls optimal ist.

Faustregel für Holzscheite: Wenn Mann den Scheit gerade noch mit einer Hand fassen kann.

TIPP: Verschieden starke Scheite produzieren: Dann hat man fürs Anzünden schmalere, die schnell Feuer fangen, und dickere zum Nachlegen im heißen Ofen.



Holzfeuchte messen

Maximal 20 Prozent Feuchte sind erlaubt Mit einem Holzfeuchtemessgerät kann man schnell prüfen, ob das Holz schon etwas für den Ofen taugt. Man kann es auch am leichten Gewicht erkennen und an Rissen, ob es trocken ist.



Praktisch: Feuchtemesser für Kaminholz

Kontrolle ist immer besser

Zur Sicherheit sollte man vor der Heizsaison oder beim Holz holen mal mit einem preiswerten Feuchtemesser (unter zehn Euro zum Beispiel bei Westfalia) kontrollieren: Unter 20 Prozent ist okay. Wenn Holz draußen gelagert wird, wird es immer so um etwa 14 Prozent Feuchte haben. Nur technisch getrocknetes Holz weist geringere Werte auf. Immer in der Mitte der Scheite messen, dabei die Messdorne entlang der Faserrichtung so tief wie möglich einstechen. Mit teuren Feuchtigkeitsmessgräten (so ab 50 Euro aufwärts) kann man tiefer ins Holz stechen. Wichtig für ordentliche Werte ist auch die Außentemperatur: Bedienungsanleitung lesen!



Brennholz: je trockener, umso besser

13,3 Prozent - besser geht's kaum Kaminholz muss trocken sein. Die Feuchtigkeit darf maximal 20 Prozent betragen. Doch weniger ist immer besser. Mit preiswerten Messgeräten kann man zumindest die Außenfeuchtigkeit von Scheitholz messen. Diese Miete ist perfekt: nach oben gegen Regen geschützt, gut hinterlüftet, und vor allem ist sie zur Südseite ausgerichtet.



Kaltes Holz brennt nicht gut

Tipp: Verschieden starke Scheite produzieren: Dann hat man fürs Anzünden schmalere, die schnell Feuer fangen, und dickere zum Nachlegen im heißen Ofen.

Und: An kalten, eisigen oder feuchten Tagen das Kaminholz vor dem Verfeuern mindestens ein paar Tage in der Stube lagern. Kaltes Holz brennt nicht so gut. Außerdem ist die Restfeuchte nach dem Vorwärmen in der guten Stube endgültig weg.




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